Erkennen

Bewältigen

Überwinden

Unter Glaubenssätzen verstehe man meist gewohnheitsmäßige Gedanken, Vorstellungen und Meinungen darüber, wie unsere Umwelt aussieht oder aussehen sollte, wie Menschen in unserer Umgebung sind und sich (anders) verhalten sollten oder auch wie wir selbst sein sollten.
Oft  gibt es dabei  Glaubenssätze, die  auch  schmerzlich sein können.
Dabei versteht sich von selbst, dass mit Glaubenssätzen, die uns glücklich machen, gar nicht oder nur bedingt gearbeitet werden muss.

Hier einige Beispiele/Sätze von der Art, die uns eher unglücklich macht, die aber fast jede/r kennt:

  • "Mein  Partner sollte liebevoller sein"
  • "Mein Chef sollte meine Arbeit (mehr) schätzen"
  • "Die Politiker sollten sich (mehr) um die Umwelt/Wirtschaft ect. kümmern."
  • "Meine Eltern hätten mich (mehr) lieben sollen."
  • "Ich kann/darf nicht erfolgreich sein"
  • "Ich bin nicht liebenswert"


Diese oder ähnliche Sätze tragen wir häufig mehr oder weniger bewußt in uns.
Manche davon basieren auf eigenen , manchmal auch unangenehmen Erfahrungen, andere wiederum haben wir von unseren Eltern oder anderen Personen unseres Vertrauens oder der Gesellschaft übernommen.
Die Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Realität und unseren Glaubenssätzen (Vorstellungen) veranlassen uns, hart ins Gericht mit unserer Umgebung zu gehen. Das kann mitunter viel Kraft und Zeit kosten und einen erheblichen Teil unserer Lebensfreude wegnehmen.

Es geht bei der Arbeit mit Glaubenssätzen nicht darum festzustellen, ob diese gut oder schlecht, berechtigt oder ungerechtfertigt sind und auch nicht darum, sie durch "positive" Glaubenssätze auszutauschen.
Vielmehr dient die Überprüfung unserer Gedanken dazu, uns aus der Umklammerung unserer Vorstellungen zu befreien und uns offen für die Wirklichkeit jenseits unserer Bewertungen
zu machen.
Es ist immer wieder interessant und befreiend zu sehen, wie mit einer relativ einfachen und unkomplizierten Überprüfung unserer Gedanken sehr viel Druck und Anspannung verschwinden und einer gelassenen und entspannten Haltung Platz machen können (auch wenn sich dabei die Realität - zu diesem Zeitpunkt- nicht im geringsten verändert hat).

TOP